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Kürbis-Kompott

Ich habe ja bereits letztens Kompott eingekocht. Und bei der Gelegenheit erwähnte ich, dass der Zauber des Kompottmachens meine Küche einmal jährlich heimsucht. Und als ich letztes Wochenende einkaufen war, habe ich mich gefragt, warum das eigentlich so ist.

„Wenn ich doch so gerne Kompott und Marmelade (ein-) koche – warum mache ich das dann eigentlich nicht öfter?“, habe ich mich gefragt. Und tatsächlich kein überzeugendes Argument als die Macht der einmal-im-Jahr-Gewohnheit dafür gefunden. Kompott kann man schließlich vielfältig in der Küche einsetzen, er ist lange haltbar, äußerst schmackhaft und – bei der richtigen Zubereitung – auch relativ kalorienarm und gesund.

Jetzt ist ja gerade Kürbiszeit – und ich habe vor nicht allzu langer Zeit meine Vorliebe für dieses Gemüse entdeckt. (Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Kürbissalat mit Pfifferlingen?) Da Mr. Grünzeug meine neue Begeisterung allerdings eher weniger teilt, bietet sich der Kürbis als Grundlage für eine kompottartige Verarbeitung ohnehin an. Daher fand ich mich ziemlich flugs mit einem neu gekauften Hokkaido in der Küche und vor dem Einmach-Kochtopf wieder.

Hier ist das Ergebnis bzw. der Weg zu eurem Kürbis-Kompott-Ergebnis.

Das Rezept

Kürbiskompott

Kürbis-Kompott

  • Portionen: 2 mittlere Einmachgläser
  • Schwierigkeit: einfach
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Ihr braucht:

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 kleine Birne
  • 2 Äpfel
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 2 gehäufte TL Zimt

So geht’s:

  1. Höhlt euren Kürbis aus und schneidet ihn in kleine Stückchen. Die Schale könnt (und solltet!) ihr dranlassen. Werft die Kerne nicht weg – ihr könnt einen tollen Snack daraus machen, indem ihr sie für ca. 1 Stunde bei 100º Umluft im Ofen backen lasst!
  2. Schneidet die Äpfel und die Birne ebenfalls in Stückchen.
  3. Gebt die Kürbissstücke zusammen mit dem übrigen geschnittenen Obst in den Topf und bedeckt alles mit dem Wasser.
  4. Kocht alles langsam auf und gebt in der Zwischenzeit den Agavendicksaft und den Zimt hinzu und rührt beides unter.
  5. Kocht euren Kompott, bis die Obststückchen weich genug sind. Das kann 10-15 Minuten dauern.
  6. Spült saubere Einmachgläser mit heißem Wasser aus, füllt eurem Kompott hinein, verschließt sie sofort und lasst sie auf dem Kopf stehend abkühlen.
  7. Fertig ist euer selbstgemachter Kürbiskompott!

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Was ihr mit den Kürbiskernen machen könnt.

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Mit dekorativen Aufklebern sind die Gläser gleich doppelt so schön.

Durch die dominante Rolle des Kürbis‘ in dem Kompott schmeckt dieser nicht sehr süß (es sei denn, ihr gebt wesentlich mehr Süße hinzu als ich) und man schmeckt die leicht herzhafte Note des Gemüse ebenso gut  heraus wie die beiden klassischen Kompottsorten Apfel und Birne.

Ich wünsche euch gutes Gelingen und guten Appetit! ❤

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in: Basics, Rezepte

von

Einsteigerin in das vegane Leben, Bücherliebhaberin, Schreibwütige und Laufbegeisterte. Teilzeit-Tagträumerin, Kochlöffelschwingerin, Wortakrobatin. Lebt seit August 2015 vegan und hält dies für die beste Entscheidung ihres Lebens. Und für eine Reise, auf die sie euch mitnehmen möchte. Bist du dabei?

10 Kommentare

  1. Das klingt echt spannend, denn Kompott habe ich noch nie selbst gemacht. Aber hört sich ja echt easy an 🙂 Wie verwendest du das Kompott dann so? Also womit isst sich das am besten? 😉

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    • Ja, Kompott-Machen ist echt sehr einfach. Probier‘ es mal aus – es wird sich auf jeden Fall lohnen! 🙂
      Den fertigen Kompott kannst du sehr vielfältig einsetzen. Ich nutze ihn unter anderem als Aufstrich, aber ich mische ihn auch unter mein Frühstücks-Müsli, gebe ihn in den Grießbrei oder fülle Schnecken oder anderes Gebäck damit. Du kannst ihn natürlich auch ganz toll pur essen. Den Verwendungsmöglichkeiten sind (fast) keine Grenzen gesetzt. 🙂

      Liebe Grüße

      Jenni

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    • Freut mich, dass ich dich auf eine neuen Idee für die Verarbeitung dieser vielen Hokkaidos bringen konnte. 🙂
      Ich hoffe, dir wird der Kompott daraus genauso gut schmecken wir mir.

      Liebe Grüße
      Jenni

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    • Ganz herzlichen Dank für so viel liebes Lob! 🙂
      Ich freue mich sehr, dass dir meine Rezepte gefallen.
      Der Kürbiskompott ist wirklich sehr lecker und in der richtigen Dosierung auch sehr praktisch – ich habe das kleine Gläschen gestern zum Beispiel als Mittag-to-go in der Uni verzehrt. 🙂

      Liebe Grüße zurück!
      Jenni

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  2. Köstlich! ☺️👏🏻 vielleicht fällt dir noch ein leckeres Kürbis Rezept ein mit dem du an meinem Blogevent teilnehmen möchtest ☺️https://backstubenpoesie.wordpress.com/2015/10/09/kurbis-blogevent-und-muskatnusskurbis-suppe-mit-vollkorn-grissini/

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    • Oh, vielen Dank für das liebe Lob und die Einladung zu dem Blog-Event. Da nehme ich natürlich gerne teil und werde mir etwas schönes Kürbisartiges einfallen lassen. 🙂

      Liebe Grüße
      Jenni

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      • Wie schön ich freue mich schon sehr auf deinen Beitrag!!☺️💕
        Gern geschehen! Bei all den schönen Rezepten musste ich einfach mal ein ehrlich gemeintes Lob da lassen!!

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  3. Pingback: Herzhafter Kürbis-Erdnuss-Kuchen | Mehr als Grünzeug!

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