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Quitten-Amaranth-Frühstück

Es gibt einige Menschen, die keine unverarbeiteten Quitten vertragen – nach vielfältigen Experimenten kann ich beruhigt sagen: Ich gehöre nicht dazu. Denn sonst würde mir der herrlich frische Geschmack, der mit keiner anderen Frucht vergleichbar ist, entgehen und ich hätte keine Gelegenheit, dieses tolle Frühstück (oder wahlweise auch Dessert) zu genießen. Die Inspiration habe ich mir von Attila geholt – ich habe ja bereits vor einiger Zeit den Amaranth-Joghurt-Pop aus dem Buch Vegan for Starters ausprobiert (wenn auch in einer von mir abgewandelten Variante) und war gleich sehr, sehr angetan davon. Die Idee, dieses Grundrezept mit Quitten zu kombinieren, kam mir, als ich eine undefinierbare Lust auf Amaranth verspürte und gleichzeitig die goldgelbe Frucht im Kühlschrank gewahrte. Das Ergebnis war so lecker, dass ich in der Uni nach der Schlemmerei ganz betrübt vor dem leeren Glas saß und mir sehnlichst gewünscht habe, dass sich doch mehr von dem leckeren Frucht-Amaranth-Joghurt darin befände. Das Rezept Wie gesagt: Es hat so lecker geschmeckt, dass ich mir gewünscht hätte, die Portion wäre größer gewesen. Wenn ihr also Quitten roh gut vertragt, empfehle …

Frühstücksbrei mit Moringa

Eigentlich nutze ich ja gar keine Fertigprodukte. Aber ich mache in ganz seltenen Fällen auch mal Ausnahmen von der Regel. Das folgende Frühstück, das ich vor Kurzem im örtlichen Reformhaus entdeckt habe und das es mir angetan hat, ist so eine Ausnahme. Es handelt sich um den Frühstücks-Brei Vital mit Moringa von Allos. Ich muss zugeben: Gelockt hat mich in erster Linie der Preis, der um die Hälfte gesenkt war, weil das offizielle Ich muss Verfallsdatum auf der Verpackung nicht mehr allzu weit vom tatsächlichen Datum entfernt war. Da mich das im Hinblick darauf, dass es sich um ein Mindesthaltbarkeitsdatum und nicht um eine Angabe, ab wann das Produkt mit sofortiger Wirkung gesundheitsschädlich zu werden beginnt, handelt, hat mich das weniger abgeschreckt denn zum Kauf verführt. Natürlich habe ich vorher die Inhaltsstoffe genauestens studiert – und bin zu dem sowohl positiven als auch überraschenden Ergebnis gekommen, dass keine überflüssigen Emulgatoren, Geschmacksverstärker und irgendwelche weiteren Zusatzstoffe eingesetzt werden: Zutaten Hafervollkornflocken*, Dinkelvollkornflocken*, Amaranth* 19% gepoppt und gemahlen, Cranberries* gesüßt (Cranberry*, konzentrierter Apfelsaft*) 7%, Bananenflocken*, Mandeln* gehobelt, Leinsaat* gekeimt und …

Amaranth-Zwetschgen-Tartelettes

Was verbindet ihr mit dem Herbst? Ich habe kürzlich für mich genau über diese Frage nachgedacht: „Was bedeutet der Herbst für mich?“ Welche Stimmungen, Farben, Gerüche –  und vor allem: welches Essen – verbinde ich mit dieser nun rasant heraufziehenden Jahreszeit? Anlass für derartige Überlegungen waren nicht nur meine typischen halb-tagträumerischen Gedankenabschweifungen, sondern auch das von Becky auf ihrem Blog Becky‘s Diner ins Leben gerufene  Blog-Event. Da geht es nämlich um den Herbst: Und all‘ die kleinen und großen kulinarischen Genüsse, die wir damit verbinden. Für mich bedeutet dieses Blog-Event eine Premiere, denn ich nehme zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung teil – und habe mir mit der Auswahl meines Teilnahme-Rezeptes auch entsprechende Mühe gegeben. Ich setzt mich also hin und fragte mich: „Was ist für mich essenstechnisch typisch herbstlich?“ Antworten – und nicht wenige! – folgten auf dem Fuße: Zimt (natürlich), Äpfel, Zwetschgen, Quitten, Mus, Kompott, Eingemachtes, Kürbis… und noch viel, viel mehr. Da ich aber nicht alle Zutaten zu einem Rezept vereinen konnte (es sei denn, ich hätte Kompott gemacht), musste ich mich in …

Raw Energy Balls

Raw Energy Balls sind nährwerttechnisch eine tolle Sache. Vor allem für Sportler (und insbesondere jene, die sich vegan ernähren) stellen sie eine hervorragende Versorgung während und nach anstrengenden Trainingseinheiten sicher. Inspiriert, einen eigenen Raw-Baking-Versuch zu unternehmen, hat mich dieser Post von Berenike. Auf ihrem Blog violaeatsvegan habe ich schon die ein oder andere tolle Anregung gefunden, die noch auf meiner imaginären „Möchte-ich-nachmachen“-Liste steht. Als ich ihr ebenso einfaches wie geniales Rezept umgehend zuhause nachgemacht hatte, hatte ich Feuer gefangen. Das musste doch noch mit anderen Zutaten erweiter- und kombinierbar sein! Das Grundrezept habe ich daher in einem ersten (gelungenen) Versuch um einige Komponenten erweitert. Das Ergebnis sind kleine Superfood-Bällchen, die euch entweder durch ein anstrengendes Training oder einen ebenso harten Tag bringen können. Ich wünsche euch wie immer gutes Gelingen und guten Appetit! ❤

Amaranth-Joghurt-Pop nach Attila

Ich habe euch ja kürzlich Vegan for Starters vorgestellt und meine Rezension mit der Bemerkung über ein künftiges Ausprobieren der Rezepte geschlossen. Ein kurzer Blick in das Buch verriet mir auch gleich, welches der vielen, bunt bebilderten und lecker aussehenden Ideen als erstes in die Tat umgesetzt werden würde: Der Amaranth-Joghurt-Pop. Ich liebe joghurtbasiertes Frühstück und kam daher nicht an dieser Kreation, die Attila selbst als „Liebling aller“ bezeichnet, vorbei. Natürlich kam ich ebenso wenig daran vorbei, das Originalrezept etwas umzuwandeln und meinen Wünschen anzupassen. Das, was bei mir herausgekommen ist, präsentiere ich euch im folgenden Rezept.

Amaranthpop-Brötchen

Hallo zusammen! 🙂 Heute habe ich mal wieder mit Brot- und Brötchenteig experimentiert und möchte euch das schmackhafte Ergebnis nicht vorenthalten. Obwohl ich schon einige Brote und Brötchen mit Amaranth gebacken habe (Rezepte folgen demnächst), hatte ich bisher noch nie etwas mit gepopptem Amaranth ausprobiert, fiel mir heute auf. Das musste nachgeholt werden! Und hier sind sie – die Amaranthpop-Brötchen!