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Fruchtig-nussiger Geburtstagskuchen

Geburtstag zu haben ist etwas Tolles. Für einen Tag ist man im Mittelpunkt der Welt – Familie, Freunde und Bekannte gratulieren, beschenken und widmen einem die volle Aufmerksamkeit. Geburtstag zu haben ist etwas Besonderes, das wir Menschen gerne gebührend feiern. Auch dann, wenn ein Blog Geburtstag hat. Das Geburtstagskind Geburtstag hat Jessis hübscher Blog Jessi’s Schlemmerkitchen – zarte 12 Monate ist er nun geworden. Jessi kocht und backt mit Leidenschaft und hat neben zahlreichen Rezepten, die mit schönen Food-Fotos zum Nachmachen anregen, auch bereits einige Rezensionen zu von ihr lieb gewonnenen Kochbüchern verfasst. Und obwohl der Schwerpunkt nicht auf der pflanzlichen Küche liegt und viele ihrer Rezepte daher nicht vegan sind, empfinde ich Jessis kulinarische Abenteuer immer wieder als spannende Inspiration, die mich anregt, rezepte- und zutatentechnisch in neue Richtungen zu denken. (Ich werde demnächst auf jeden Fall veganisierten Baumkuchen machen!) Und weil Jessi anlässlich ihres ersten Blog-Geburtstages zu einer Blog-Parade aufgerufen hat, möchte ich dieses Geburtstagskuchenrezept, das ich auf dem offline-Geburtstag meiner Schwester getestet habe, widmen. Dieser Geburtstagskuchen erfüllt alle Erwartungen, die ich persönlich …

Fruchtige Tannenbäume

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Das ist unbestritten. Doch mögt ihr die schweren, trockenfrüchte-beladenen und zimtigen Gebäcke manchmal wirklich nicht mehr sehen? Und sehnt ihr euch dann nach Keksen, die zumindest etwas weniger mächtig sind? Mir geht es zumindest so. Nach spätestens drei Tagen kann ich keine Stollen, Zimtsterne und dergleichen mehr essen, ohne dass ich mich danach unglaublich beschwert und träge fühle. Denn, Hand auf’s Herz: Auch wenn die Rezepte, die ich euch hier präsentiere, streng vegan sind und sich nach dem Clean Eating richten, heißt das nicht, dass sie kalorienarm wären. Daher ist auch hier – wie bei so vielem Anderen – die Devise: weniger ist mehr. Damit ihr euch und euren Lieben zur nahenden Adventszeit auch kleine Leckereien gönnen könnt, die etwas leichter und bekömmlicher als die restliche Weihnachtsbäckerei sind, habe ich hier ein fruchtiges Rezept für Ausstechkekse für euch. Das Rezept   Durch die Mischung von nussigem Aroma (Cashews) und dem fruchtig-zitronigen Anteil entsteht eine spannende Kombination, die – wie versprochen – nicht so sehr auf den Magen schlägt wie anderes Gebäck. Allerdings kann …

Quitten-Mandarinen-Obstsalat

Manchmal brauche ich auch zum Mittag etwas Fruchtig-Süßes – völlig unabhängig davon, ob ich am Morgen bereits einen tollen Grießbrei mit Früchten gegessen habe. Manchmal hat man Tage – besonders, wenn draußen mal wieder alles grau und von Nieselregen dominiert ist -, da möchte man eigentlich nur naschen. Und da wir uns ja alle diszipliniert vor dem Schokoladenregal zurückhalten (müssen), mache ich mir für solche Gelegenheiten gerne einen Obstsalat. Denn er vereint gleich drei für diese Situation unschlagbare Vorteile in sich: Er ist sehr gesund. Er schmeckt schön süßlich. Er macht lange satt. Dieses Mal habe ich lauter saisonale Zutaten, die ich in meinem Kühlschrank finden konnte, zu einem lecker-herbstlichen Salat kombiniert. Das Rezept Dieser Obstsalat hat es definitiv auf die Obstsalat-Favoritenliste für den Herbst geschafft. Allein die herrliche Zimtnote in Kombination mit der Quitte reicht schon aus, um das optimale Wohlgefühl bei mir hervorzurufen. P.S.: Falls ihr Zeit und Muße habt, könnt ihr natürlich die Cashew-Kerne vor dem Servieren kurz ohne Öl in einer beschichteten Pfanne anrösten – das verleiht dem Salat gleich eine besonders tolle, nussige Extra-Note. …

Quitten-Amaranth-Frühstück

Es gibt einige Menschen, die keine unverarbeiteten Quitten vertragen – nach vielfältigen Experimenten kann ich beruhigt sagen: Ich gehöre nicht dazu. Denn sonst würde mir der herrlich frische Geschmack, der mit keiner anderen Frucht vergleichbar ist, entgehen und ich hätte keine Gelegenheit, dieses tolle Frühstück (oder wahlweise auch Dessert) zu genießen. Die Inspiration habe ich mir von Attila geholt – ich habe ja bereits vor einiger Zeit den Amaranth-Joghurt-Pop aus dem Buch Vegan for Starters ausprobiert (wenn auch in einer von mir abgewandelten Variante) und war gleich sehr, sehr angetan davon. Die Idee, dieses Grundrezept mit Quitten zu kombinieren, kam mir, als ich eine undefinierbare Lust auf Amaranth verspürte und gleichzeitig die goldgelbe Frucht im Kühlschrank gewahrte. Das Ergebnis war so lecker, dass ich in der Uni nach der Schlemmerei ganz betrübt vor dem leeren Glas saß und mir sehnlichst gewünscht habe, dass sich doch mehr von dem leckeren Frucht-Amaranth-Joghurt darin befände. Das Rezept Wie gesagt: Es hat so lecker geschmeckt, dass ich mir gewünscht hätte, die Portion wäre größer gewesen. Wenn ihr also Quitten roh gut vertragt, empfehle …

Cashew-Brownies mit Chia

Herbstzeit – Kuchenzeit! Bei uns im Hause steigt mit sinkenden Temperaturen das Bedürfnis nach schmackhaften Leckereien proportional an. Und was eignet sich besser als Schokolade, um dem herbstlichen Kältegefühl zu entkommen? Und was ist der klassische Schoko-Kuchen? Genau: der Brownie. Brownies erfreuen sich daher sowohl bei mir als auch bei Mr. Grünzeug anhaltender Beliebtheit. Obwohl die Beziehung Mr. Grünzeugs zu diesen kleinen braunen Teilchen bemerkenswert intensiv ist: Zu behaupten, er würde sie lieben, wäre eine maßlose Untertreibung. Jedes Mal, wenn nach dem Brownie-Backen die Ofentür aufgeht, saust er wie der Blitz in die Küche und zappelt neben mir herum, bis ich den Kuchen auch endlich angeschnitten habe. Meistens schafft es das erste Stück gar nicht mehr auf den dekorativen Teller, sondern wird auf direktem Wege verkostet. Daher habe ich im Laufe der Jahre auch schon so einige Brownie-Rezepte ausprobiert – die meisten waren bisher nicht vegan. Doch seit meinem Umstieg habe ich mir sämtliche Rezepte veganisiert. Das, was ich euch heute vorstelle, ist mein absolutes Lieblings-Brownie-Rezept. Bisher habe ich kein besseres gefunden (auch Mr. Grünzeug nicht). Ich …

Türkische Piroggen

Wir hatten heute Besuch – Freunde von Mr. Grünzeug. Zu diesem Anlass habe ich mal wieder türkische Piroggen gemacht (auch Börek genannt). Heute gestaltete sich das Backen allerdings als Premiere, denn ich hatte diese kleinen und herzhaften Teigtaschen noch nie in veganisierter Form versucht. Ich gebe es zu: Es war nicht ganz einfach und erforderte Einiges an Herumprobieren und Improvisieren, die doch sehr auf tierische Bestandteile ausgelegte Backware in ein rein pflanzliches Lebensmittel umzuwandeln. Orientiert habe ich mich dabei an einem alten türkischen Rezept – und sämtliche Zutaten austauschen müssen. Denn dort wird bereits im Teig mit Ei, Quark, Milch und Butter gearbeitet – also mit so ziemlich allem, was die Massentierhaltung zu bieten hat. Das setzt sich bei der Füllung, deren Hauptbestandteil in der Regel Feta ist, fort. Ich musste also kreativ werden. Doch letzten Endes hatte ich es geschafft – und sämtliche Testesser waren begeistert. Es ging mir nicht darum, den „Originalgeschmack“ möglichst genau zu treffen – ich wollte lediglich eine schmackhafte und pflanzliche Alternative zu den herkömmlichen türkischen Piroggen finden. Das ist mir gelungen, denke …

Raw Energy Balls

Raw Energy Balls sind nährwerttechnisch eine tolle Sache. Vor allem für Sportler (und insbesondere jene, die sich vegan ernähren) stellen sie eine hervorragende Versorgung während und nach anstrengenden Trainingseinheiten sicher. Inspiriert, einen eigenen Raw-Baking-Versuch zu unternehmen, hat mich dieser Post von Berenike. Auf ihrem Blog violaeatsvegan habe ich schon die ein oder andere tolle Anregung gefunden, die noch auf meiner imaginären „Möchte-ich-nachmachen“-Liste steht. Als ich ihr ebenso einfaches wie geniales Rezept umgehend zuhause nachgemacht hatte, hatte ich Feuer gefangen. Das musste doch noch mit anderen Zutaten erweiter- und kombinierbar sein! Das Grundrezept habe ich daher in einem ersten (gelungenen) Versuch um einige Komponenten erweitert. Das Ergebnis sind kleine Superfood-Bällchen, die euch entweder durch ein anstrengendes Training oder einen ebenso harten Tag bringen können. Ich wünsche euch wie immer gutes Gelingen und guten Appetit! ❤

Reisflocken-„Milch“reis

Jetzt, wo es morgens draußen wieder kälter und grauer wird, mag ich ein warmes, sattmachendes Frühstück. Letztens bin ich auf Reisflocken gestoßen. Ich hatte noch nie etwas mit ihnen ausprobiert, war aber neugierig und hatte die intuitive Eingebung, dass man bestimmt ganz tollen Milchreis (natürlich mit Pflanzenmilch!) aus ihnen machen könnte. Gedacht – getan!