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[Muhallabia] Mandelbrei

Nachspeisen in Puddingform kennt der gesamte Orient – ob wir nach Afghanistan, in den Irak, den Libanon, nach Jemen oder in die Türkei schauen, Pudding ist stets eine beliebte Leckerei nach dem Essen oder einfach so für zwischendurch. Dabei kann es sich um Reispudding, Milchreis oder Nusspudding handeln. Natürlich sind diese Speisen in der Regel nicht vegan – doch wenn sich eine Veganisierung bei Rezepten lohnt, dann sind es diese. Als bekennende Frühstücksfanatikerin und Schüsselliehaberin musste ich daher früher oder später eines der Puddingrezepte ausprobieren. Und ich war erstaunt: Die Originale kommen ohne künstliche Bindemittel oder Stärke aus dem Chemiebaukasten aus! Gebunden wird die Masse durch – Reismehl. Das Kochbuch studierend (übrigens „Orient – Das Kochbuch“ von Tess Mallos; ein wahrer Wälzer mit unwahrscheinlichen, allerdings nicht veganen Schätzen, die nur auf eine Veganisierung warten), konnte ich es fast nicht glauben. Es ist so einfach, schnellen, leckeren und vergleichsweise gesunden Pudding herzustellen! Ich war – verzeiht mir diese Formulierung – voll von den Socken. Und musste das Rezept sofort umwandeln und ausprobieren. Und was soll ich sagen? Von sämtlichen …

Frohe Weihnachten! Und ein weihnachtliches Dessert

Ein weihnachtliches Schokoladen-Kuchen-Dessert, das nicht mehr Pudding, aber auch noch nicht ganz Kuchen ist. Mit Granatapfelsoße. Fertig in 20 Minuten. Hört sich das nicht toll an? Ich finde, das hört sich prima an. Vor allem, wenn ich bis jetzt noch so gar keine Idee haben solltet, was ihr heute Abend euren lieben Gästen als Leckerei nach dem Weihnachtsessen servieren möchtet. Es gibt ja auch so viele tolle Rezepte, dass man sich im stundenlangen Suchen, Stöbern und Abspeichern wirklich verlieren könnte. Zum Beispiel auf der Seite twoodledrum. Die liebe Carola hat mich eingeladen, dieses Jahr beim veganen Adventskalender, der in ihrer Internet-Heimat stattfindet, teilzunehmen. Ihr könnt euch ausmalen, wie begeistert ich war und noch immer bin! Natürlich bin ich dieser lieben Einladung gerne gefolgt. Carola veranstaltet jedes Jahr einen veganen Adventskalender und dieses Jahr  dreht sich alles um das vegane Weihnachtsmenü. Zu diesem Anlass habe ich nun das eben erwähnte weihnachtliche Dessert kreiert, mit dem ich hoffe, dass ihr euren Lieben eine Freunde bereiten könnt. Ich möchte auch an dieser Stelle nicht viel verraten – außer: Mr. Grünzeug und mir hat es hervorragend geschmeckt und wir …

Quitten-Mandarinen-Obstsalat

Manchmal brauche ich auch zum Mittag etwas Fruchtig-Süßes – völlig unabhängig davon, ob ich am Morgen bereits einen tollen Grießbrei mit Früchten gegessen habe. Manchmal hat man Tage – besonders, wenn draußen mal wieder alles grau und von Nieselregen dominiert ist -, da möchte man eigentlich nur naschen. Und da wir uns ja alle diszipliniert vor dem Schokoladenregal zurückhalten (müssen), mache ich mir für solche Gelegenheiten gerne einen Obstsalat. Denn er vereint gleich drei für diese Situation unschlagbare Vorteile in sich: Er ist sehr gesund. Er schmeckt schön süßlich. Er macht lange satt. Dieses Mal habe ich lauter saisonale Zutaten, die ich in meinem Kühlschrank finden konnte, zu einem lecker-herbstlichen Salat kombiniert. Das Rezept Dieser Obstsalat hat es definitiv auf die Obstsalat-Favoritenliste für den Herbst geschafft. Allein die herrliche Zimtnote in Kombination mit der Quitte reicht schon aus, um das optimale Wohlgefühl bei mir hervorzurufen. P.S.: Falls ihr Zeit und Muße habt, könnt ihr natürlich die Cashew-Kerne vor dem Servieren kurz ohne Öl in einer beschichteten Pfanne anrösten – das verleiht dem Salat gleich eine besonders tolle, nussige Extra-Note. …

Limetten-Kokos-Pudding

Seit einiger Zeit beschäftigt mich die Herstellung von veganem, gesunden und cleanen Pudding. Sehr sogar. Denn ich esse eigentlich ziemlich gerne von dieser leckeren Dessert-Variante – möchte allerdings nicht auf Fertigprodukte in Pulverform oder bereits fertig vorgekocht zurückgreifen. Daher habe ich mein eigenes Rezept für veganen Pudding entwickelt. Angetestet wurde es bereits im Bratapfel-Kuchen. Seine Vanille-Pudding-Schicht war der eigentliche Auslöser für meine Suche und schlussendliche Entwicklung eines eigenen gelee-artigen und gesunden Puddings. „Was machen wir eigentlich mit den Limetten?“, ließ sich Mr. Grünzeug gestern Abend vernehmen. Das sind dann Momente, in denen mir in Sekundenbruchteilen unzählige Rezeptmöglichkeiten durch den Kopf schießen, bis die Bilderflut irgendwann bei einer von ihnen stehen bleibt. Diesmal: „Limettenpudding. Vielleicht mit Kokos?“ (Mr. Grünzeug liebt Kokos.) Gedacht, gesagt, getan. Das Rezept Das Schöne ist: Die selbstgemachte Alternative zu Fertigprodukten aus dem Supermarkt ist (mal wieder) äußerst einfach und schnell hergestellt. Ihr braucht wirklich nicht viele Zutaten und nur wenig Zeit. Und belohnt werdet ihr mit einem herrlich fruchtig-exotische-Erinnerungen-weckenden Pudding, den ihr selbst gemacht habt und der einen schönen, dominanten Limettengeschmack besitzt, der …

Quitten-Amaranth-Frühstück

Es gibt einige Menschen, die keine unverarbeiteten Quitten vertragen – nach vielfältigen Experimenten kann ich beruhigt sagen: Ich gehöre nicht dazu. Denn sonst würde mir der herrlich frische Geschmack, der mit keiner anderen Frucht vergleichbar ist, entgehen und ich hätte keine Gelegenheit, dieses tolle Frühstück (oder wahlweise auch Dessert) zu genießen. Die Inspiration habe ich mir von Attila geholt – ich habe ja bereits vor einiger Zeit den Amaranth-Joghurt-Pop aus dem Buch Vegan for Starters ausprobiert (wenn auch in einer von mir abgewandelten Variante) und war gleich sehr, sehr angetan davon. Die Idee, dieses Grundrezept mit Quitten zu kombinieren, kam mir, als ich eine undefinierbare Lust auf Amaranth verspürte und gleichzeitig die goldgelbe Frucht im Kühlschrank gewahrte. Das Ergebnis war so lecker, dass ich in der Uni nach der Schlemmerei ganz betrübt vor dem leeren Glas saß und mir sehnlichst gewünscht habe, dass sich doch mehr von dem leckeren Frucht-Amaranth-Joghurt darin befände. Das Rezept Wie gesagt: Es hat so lecker geschmeckt, dass ich mir gewünscht hätte, die Portion wäre größer gewesen. Wenn ihr also Quitten roh gut vertragt, empfehle …

Chia-Schoko-Pudding

Es war mal wieder Zeit für einen leckeren Chia-Pudding. Doch es musste eine neue Variante zum Chia-Pudding mit Matcha her. Und ich hatte noch ein paar Bananen vorrätig, von denen mich eine fleckig-reif anlachte. Und was passt besser zur Banane als Schokogeschmack? Die Idee für diese Kombination habe ich mir von der Seite von Ramona alias Frl. Moonstruck geholt. Das Rezept ist von mir nur minimal abgewandelt worden, weshalb ich sie hier gerne als eigentliche Urheberin angeben möchte.

Avocado-Schoko-Smoothie zum Löffeln

Nach dem Training heute wollte ich eigentlich schnell die schon sehr reife Avocado zu einem gesunden Regenerations-Smoothie verarbeiten. Ich sage eigentlich, weil letztendlich etwas dabei herausgekommen ist, das ich als eine Mischung zwischen Smoothie und Pudding beschreiben würde. Setzt man dem Ganzen noch etwas Stärke hinzu und stellt es für einige Stunden in den Kühlschrank, dann hat man bestimmt leckeres Avocado-Schoko-Mousse. (Das wird an anderer Stelle mal ausprobiert werden.) Für den Moment aber bin ich super-glücklich mit meinem Avocado-Schoko-Smoothie zum Löffeln und gebe euch gerne das Rezept weiter:

Bananen-Chia-Pudding mit Cranberries

Normalerweise halte ich mich mit Eigenlob ja zurück – aber ich kann euch versichern: Dieses Rezept werdet ihr lieben! ❤ Ich hatte mal wieder das Bedürfnis nach einem Chia-Pudding. Ich liebe dieses Gericht: Es ist äußerst lecker, einfach zuzubereiten (notfalls auch over night, falls es am nächsten Morgen schnell gehen muss) und ist eine enorme Nährstoffbombe, die unglaublich lange satt macht. Und das Beste: Man kann Chia-Pudding zu jeder Tageszeit essen. Daher probiere ich immer wieder neue Kombinationen aus – mit allem, was ich so im Haus habe und von dem ich denke, dass es gut harmonieren wird. Heute habe ich eine Banane als Basis meines Puddings genommen. Mit Bananen arbeite ich aus dem Grund gerne, als dass die Gerichte, in denen sie verwendet werden, meistens keine zusätzlichen Süßungsmittel benötigen – die Frucht liefert alle nötigen Geschmacksstoffe für ein angenehm-süßliches und nicht zu aufdringliches Geschmackserlebnis. Kombiniert habe ich das Ganze heute aber doch mit zusätzlicher Süße: enthalten in den niedlichen Cranberries. Und weil es derzeit wieder ungemütlich-grau draußen wird, ist es an der Zeit, das essen mit zusätzlichen Wohlfühlfaktoren auszustatten: Was …

Dinkelgrieß Overnight

Ihr werdet euch fragen: Braucht die Welt noch ein Dinkelgrieß-Rezept? Noch dazu ein so unspektakuläres? Und ihr habt Recht: Mein Rezept ist wirklich sehr, sehr simpel. Es ist quasi die Basis-Version eines noch zu verfeinernden Dinkelgrieß-Rezeptes. Und so mag ich es häufig am liebsten: möglichst pur. Und da ich morgens unter der Woche zu faul bin, ein schönes Frühstück zu zaubern, bereite ich mir meine Leckereien für den nächsten Tag gerne schon am Vorabend zu. (Ihr werdet es gemerkt haben: Ich liebe Overnights!) Und so habe ich den Grießbrei, auf den ich schon seit Ewigkeiten wieder Lust hatte, im momentan üblichen Overnight-Wahn abends gekocht, abgefüllt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt, um ihn morgens in Ruhe genießen zu können. Die Besonderheit bei meinem Grießbrei: Er ist – angelehnt an meine jüngsten Overnight-Oats-Kreationen – ein Kunstwerk aus mehreren Schichten. Für die Zwischenschichten habe ich meinen kürzlich selbstgemachten Kompott verwendet, sodass ein schönes, leckeres Herbstfrühstückchen auf dem Tisch stand. ❤

Vitamin-Püree

Hallo zusammen! 🙂 Heute stand ich nach einer neuen Kreation vor einer bisher nicht dagewesenen Frage: „Ist das noch Smoothie oder schon Dessert?“ Ich persönlich habe für mich entschieden, dass es unter die Kategorie „Dessert“ fällt – und es dementsprechend gelöffelt. Auch wenn die Herstellungsweise und das Prinzip eigentlich dasselbe wie beim Smoothie ist. Aber seht und entscheidet selbst: