Alle unter herbstlich verschlagworteten Beiträge

Schnelle Brokkoli-Cremesuppe

Was gibt es im Winter Schöneres als warmes Essen? Eigentlich fast nichts, oder? Wenn es draußen regnet, stürmt, schneit oder einfach nur zum Davonlaufen (im wörtlichen Sinne) ist, dann kann uns eine warme, vitaminreiche Suppe den Tag retten. Gerade mittags esse ich nicht gerne opulente Mahlzeiten. Meistens reicht mir ein Smoothie – im Sommer, wenn es wärmer und nicht so ungemütlich ist wie derzeit. Wenn die kalte Jahreszeit heranrückt – und das tut sie aktuell in Siebenmeilenstiefeln – schwenke ich allmählich von den Mixgetränken zu schnellen, leichten Suppen um. Die ja eigentlich auch nur erwärmte Smoothies sind. Jedenfalls diese Brokkolisuppe hier, die ihr schnell, günstig und einfach auch dann zusammenrühren könnt, wenn es mal wieder schnell gehen muss. Das Rezept Was ich an dieser Suppe liebe, ist unbestritten ihre cremige Konsistenz. Der Sojajoghurt sorgt allerdings dafür, dass die Suppe zwar angenehm samtig, jedoch nicht zu schwer wird (wie das beispielsweise mit Sojasahne oder zeitweise auch mit Kokosmilch der Fall ist). Und die Prise Muskatnuss reicht bereits aus, um der Brokkoli-Suppe ein schön winterliches, herzhaftes Aroma zu …

Fruchtiger Schoko-Kokos-Kuchen

Noch nie war ich mir so unschlüssig, wie ich meine neue Kreation denn nun benennen soll. Thematisch passt der Kuchen in die Weihnachtszeit, seine Hauptkomponente ist unbestreitbar Kokos – allerdings vereint er die Geschmäcker und Aromen verschiedenster Früchte in sich. Mit Aprikose, Cranberry und Granatapfel kommt hier winterliches Wohlgefühl auf, das durch die schokoladige Note noch verstärkt wird. Ich gebe euch ja gerne eine kleine Anekdote mit auf den Weg, wie ich zu meinen Rezepten gekommen bin. Dieses Mal ist die Geschichte, die es dazu zu erzählen gibt, allerdings herrlich unspektakulär – denn es gibt schlicht keine. Ich stand in der Küche und habe mir überlegt, dass ich gerne etwas Weihnachtlich-Winterliches backen würde. Und dass es mit Kokos sein müsste – es gab schon so lange nichts mehr, in dem dieses die Hauptrolle gespielt hatte. Und dann hüpften meine Gedanken in Zusammenarbeit mit meinen Händen, die parallel durch die Vorratsschränke kramten, hin und her und sammelten auf ihrem Weg (theoretisch wie praktisch) Zutaten auf, die diese Grundkonzeption eines weihnachtlichen Kokos-Kuchens meiner Ansicht nach gut ergänzen würden. Herausgekommen ist …

Quitten-Mandarinen-Obstsalat

Manchmal brauche ich auch zum Mittag etwas Fruchtig-Süßes – völlig unabhängig davon, ob ich am Morgen bereits einen tollen Grießbrei mit Früchten gegessen habe. Manchmal hat man Tage – besonders, wenn draußen mal wieder alles grau und von Nieselregen dominiert ist -, da möchte man eigentlich nur naschen. Und da wir uns ja alle diszipliniert vor dem Schokoladenregal zurückhalten (müssen), mache ich mir für solche Gelegenheiten gerne einen Obstsalat. Denn er vereint gleich drei für diese Situation unschlagbare Vorteile in sich: Er ist sehr gesund. Er schmeckt schön süßlich. Er macht lange satt. Dieses Mal habe ich lauter saisonale Zutaten, die ich in meinem Kühlschrank finden konnte, zu einem lecker-herbstlichen Salat kombiniert. Das Rezept Dieser Obstsalat hat es definitiv auf die Obstsalat-Favoritenliste für den Herbst geschafft. Allein die herrliche Zimtnote in Kombination mit der Quitte reicht schon aus, um das optimale Wohlgefühl bei mir hervorzurufen. P.S.: Falls ihr Zeit und Muße habt, könnt ihr natürlich die Cashew-Kerne vor dem Servieren kurz ohne Öl in einer beschichteten Pfanne anrösten – das verleiht dem Salat gleich eine besonders tolle, nussige Extra-Note. …

Schoko-Nuss-Tarte mit Birnen

Es ist Herbst – beinahe Winter. Und es ist kalt und stürmisch und regnerisch und im Allgemeinen eher ungemütlich draußen. Dafür aber umso wärmer, heimeliger und kuscheliger drinnen. Und was darf in einer ich-kuschle-mich-den-ganzen-Tag-mit-meinem-Lieblingsbuch-in-die-Decke-Stimmung nicht fehlen? Genau: Schokolade. Und davon – bzw. vom Kakao – besitzt der Schoko-Nuss-Kuchen mit Birnen, den ich euch heute ans Herz legen möchte, eine ganze Menge. Überhaupt finde ich die Kombination von Birne und Schokolade umwerfend. Nicht nur, dass beides geschmacklich toll harmoniert – sie passen auch gut zu der kalten Jahreszeit und erfüllen das Bedürfnis nach einem schönen Seelenwärmer-Essen aufs Hervorragendste. Das Rezept Ihr könnt die Tarte natürlich abkühlen lassen – aber ganz ehrlich: frisch aus dem Ofen und demnach noch warm schmeckt doch jeder Kuchen immer noch am besten, oder? Der Schokoboden dieses Kuchens ist – verzeiht die Übertreibung – wirklich ein Traum für alle Schokoholics. Wichtig hierbei ist, dass ihr wirklich wertigen Kakao benutzt und auf gesüßtes Billig-Pulver aus dem Supermarkt verzichtet. Der Unterschied zum Bio-Kakao  könnte nicht spürbarer sein (aber auf die Preisschleuderprodukte solltet ihr generell verzichten – warum, …

Frühstücks-Cookies

Direkt nach dem Aufstehen – das Frühstück ist klein, handlich, griffbereit, gesund, lecker und vor allem: fertig. Besonders, wenn man wenig Zeit hat (unter der Woche für die meisten von uns sicherlich ein chronisches Problem) muss das erste Mahl des Tages manchmal sogar ausfallen. Doch das muss nicht sein. Neben der tollen Möglichkeit, Overnight-Oats bereits am Vorabend vorzubereiten, sodass sie am nächsten Morgen verzehrbereit im Kühlschrank auf euch warten, gibt es für die ganz Süßen unter euch noch eine weitere Möglichkeit, die ich ausprobiert habe und euch heute vorstellen möchte: Frühstücks-Cookies. Ich muss zugeben: Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal in die Situation gelangen würde, ein Frühstücks-Cookie-Rezept zu veröffentlichen. Denn bisher haben mich Kekse direkt nach dem Aufstehen eher weniger gereizt (genauso wie Kuchen). Doch als ich heute in der Küche stand und einen leicht variieren, aber schon oft gemachten Keksteig zusammenrührte, da schoss mir beim Naschen der Gedanke durch den Kopf, dass dieser nun wirklich perfekt für Frühstücks-Cookies sei. Das Rezept Diese Cookies sind gewissermaßen Müsli im Keksformat. Durch das vollwertige Dinkelmehl machen sie lange satt, …

Warmer Kürbisstampf mit Granatapfelkernen

Ihr kennt sie bestimmt auch – die Tage, an denen man besser im Bett geblieben wäre, weil einfach alles schiefläuft. So einen Tag habe ich heute. Bereits Minuten, nachdem ich den ersten Fuß unter der Bettdecke vorgestreckt hatte, reihte sich ein Ärgernis an das nächste. Und die beste Waffe, um so einem Tag entgegenzutreten, ist Soulfood. Also so richtig leckeres Essen. Und da im Moment gerade Kürbis-Hochsaison ist, habe ich selbstredend immer ein Exemplar zuhause. Meistens Hokkaido – dieser ist mir der liebste. Und meistens ist dieser Hokkaido ein kleineres Exemplar, sodass er genau für ein Ein-Personen-Gericht ausreicht. (Mr. Grünzeug ist beim besten Willen nicht zum Verzehr von Kürbis zu animieren – egal, wie kunstvoll und schmackhaft ich die Gerichte gestalte.) Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich auf die Idee gekommen bin, analog zum geliebten selbstgemachten Kartoffelstampf zum Mittag einen Kürbisstampf zuzubereiten. Aber so weit weg liegt dieser Gedanke eigentlich nun auch nicht. Die Granatapfelkerne fanden ihren Weg in den Kürbis-Brei, weil vom Frühstück noch ein halber Granatapfel im Kühlschrank seiner weiteren Verarbeitung …

Quitten-Amaranth-Frühstück

Es gibt einige Menschen, die keine unverarbeiteten Quitten vertragen – nach vielfältigen Experimenten kann ich beruhigt sagen: Ich gehöre nicht dazu. Denn sonst würde mir der herrlich frische Geschmack, der mit keiner anderen Frucht vergleichbar ist, entgehen und ich hätte keine Gelegenheit, dieses tolle Frühstück (oder wahlweise auch Dessert) zu genießen. Die Inspiration habe ich mir von Attila geholt – ich habe ja bereits vor einiger Zeit den Amaranth-Joghurt-Pop aus dem Buch Vegan for Starters ausprobiert (wenn auch in einer von mir abgewandelten Variante) und war gleich sehr, sehr angetan davon. Die Idee, dieses Grundrezept mit Quitten zu kombinieren, kam mir, als ich eine undefinierbare Lust auf Amaranth verspürte und gleichzeitig die goldgelbe Frucht im Kühlschrank gewahrte. Das Ergebnis war so lecker, dass ich in der Uni nach der Schlemmerei ganz betrübt vor dem leeren Glas saß und mir sehnlichst gewünscht habe, dass sich doch mehr von dem leckeren Frucht-Amaranth-Joghurt darin befände. Das Rezept Wie gesagt: Es hat so lecker geschmeckt, dass ich mir gewünscht hätte, die Portion wäre größer gewesen. Wenn ihr also Quitten roh gut vertragt, empfehle …

Bratapfel-Kuchen

Ich verrate euch hiermit ein kleines, großes Geheimnis: Mein Lieblingskuchen ist der Bratapfelkuchen. Schon immer gewesen. Als Kind konnte ich nicht genug von der Vanille-Pudding-Creme bekommen, die in so herrlichem Einklang mit den gegorenen Äpfeln steht und durch einen wunderbar krossen Boden abgerundet wurde. Ach, was habe ich den Bratapfel-Kuchen von Mama geliebt! Seitdem ich meine eigenen vier Wände habe (also seit bereits 6 Jahren) gab es keinen Bratapfelkuchen mehr. Irgendwie habe ich ihn immer mit zuhause verbunden – dem Zuhause, in dem meine Mutter wohnt. Vor Kurzem bin ich in ein ähnliches Haus gezogen (ihr habt richtig gehört – ich habe mir zusammen mit Mr. Grünzeug einen kleinen Traum erfüllt; auch wenn es nicht unser eigenes ist und wir zur Miete wohnen). Dieser neue Umbruch hat den Bratapfelkuchen irgendwie aus der Tabu-Zone befördert und so habe ich mich an die Umsetzung einer veganen Variante gewagt. Und ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich da sehr kreativ werden und tief in die Trick-Kiste greifen musste. Ich habe aber auch hohe Ansprüche: Zuerst einmal muss der …

Herbstliche Apfel-Mandel-Muffins mit Chia

Im Moment wird viel gebacken im Hause Grünzeug. Unter anderem auch Muffins. Es gibt sie nicht häufig bei mir, aber es gibt sie. Eigentlich mag ich diese kleinen Küchlein sogar sehr gerne: Schnell und einfach zubereitet, im handlichen Format und mit oftmals sehr raffinierten Zutatenkombinationen bestechen sie mich doch immer wieder. Heute war mal wieder Muffin-Back-Tag. Und was bietet sich im heraufziehenden Herbst mehr an als eine Variante mit Apfel, Zimt und Mandeln, nach deren Herstellung die gesamte Küche wunderbar nach Winter riecht und man automatisch an gemütliche Leseabende auf seinem Lieblingssessel erinnert wird? Das Rezept Diese Muffins schmecken durch die Zimt-Note richtig schön nach Herbst. Wer mag, kann noch etwas mehr Süße hinzugeben. Allerdings habe ich – da man Schönes ja teilen soll – die Hälfte der fertigen Küchlein meinen Nachbarn überreichet. Drei Tage später hing ein Jutebeutel an der Tür, der sowohl den Servierteller als auch einen kleinen Zettel mit der Nachricht: „Vielen Dank für diese köstlichen Muffins!“ enthielt. Dieses liebe Lob möchte ich als Verzehrs- und Ausprobier-Empfehlung der herbstlichen Apfel-Mandel-Muffins mit Chia an euch weitergeben. Ich …

Quitten-Mohn-Kuchen mit Cranberries

Heute ist ein besonderer Tag: Mr. Grünzeug hat Geburtstag. Daher habe ich mir natürlich einen besonders tollen Kuchen einfallen lassen. Und den Anlass habe ich auch gleich genutzt, um  den lange gehegten Wunsch, eines der Lebensmittel dieser Saison zu verarbeiten, in die Tat umzusetzen: Die Rede ist von Quitten. Und irgendwie habe ich dann mal wieder herumexperimentiert und eine besonders tolle Kombination gefunden, in welcher die Quitte ganz hervorragend geschmacklich auf- und doch nicht untergeht: Mohn und Cranberries! Allein diese beiden Zutaten bilden zusammengenommen schon ein traumhaftes Duo in einem Kuchenteig. Gewürzt mit ein bisschen Zimt, gefüllt mit kleinen Quittenstückchen – und ihr hört den Herbst leise an die Tür klopfen. Das Rezept Was ich an diesem Kuchen so liebe: Das Geknusper der Mohnkörner und den Geschmack der Cranberries (der richtig schön zum Tragen kommt). Und dann: Die leicht fruchtig-frische Unterbrechung in der Kuchenstückmitte durch die Quitte. Herrlich! P.S.: Auch bei diesem Kuchen müsst ihr in der Regel nicht mehr nachsüßen – die Datteln und die Cranberries in Kombination mit dem Agavendicksaft sorgen für genügend natürlichen Süßegeschmack. Ich wünsche euch viel Spaß beim …