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Raw vegan double layer cake

Ist das nicht ein feiner Titel? Auf Englisch hört sich alles gleich viel spannender und appetitanregender an. Anglizismen voran also – und eingeläutet die Serie der besonders cleanen und irgendwie auch schon rohen Rezepte auf diesem Blog. Eigentlich – also wirklich: eigentlich! – hatte ich ja etwas ganz anderes backen wollen. Der ursprüngliche Plan beim Betreten meiner Küche sah vor, einen Rohkost-Cheesecake zu backen. Das ist aber irgendwie nicht so ganz dem Ergebnis entsprechend. Oder umgekehrt: Das Ergebnis entspricht nicht dem Plan. Wie auch immer – herausgekommen ist ein mindestens ebenso leckerer, unglaublich schöner (wie ich, ohne mir mental auf die Schulter klopfen zu wollen, finde) Rohkostkuchen, der schnell gemacht und randvoll mit guten Zutaten ist. Was ich beispielsweise an Rohkostkuchen liebe (so wenige ich bisher davon selbst kreiert habe – da dürft ihr euch auf weitere Experimente freuen, denn ich habe unglaublichen Spaß dabei, diese Farbfeuerwerke zu gestalten) ist, dass sie ohne Mehl und Zucker auskommen. Und nach Belieben vielerlei verschiedene Früchte, Samen und Nüsse darin verarbeitet werden können. Es gibt bei der Gestaltung von …

Fruchtig-nussiger Geburtstagskuchen

Geburtstag zu haben ist etwas Tolles. Für einen Tag ist man im Mittelpunkt der Welt – Familie, Freunde und Bekannte gratulieren, beschenken und widmen einem die volle Aufmerksamkeit. Geburtstag zu haben ist etwas Besonderes, das wir Menschen gerne gebührend feiern. Auch dann, wenn ein Blog Geburtstag hat. Das Geburtstagskind Geburtstag hat Jessis hübscher Blog Jessi’s Schlemmerkitchen – zarte 12 Monate ist er nun geworden. Jessi kocht und backt mit Leidenschaft und hat neben zahlreichen Rezepten, die mit schönen Food-Fotos zum Nachmachen anregen, auch bereits einige Rezensionen zu von ihr lieb gewonnenen Kochbüchern verfasst. Und obwohl der Schwerpunkt nicht auf der pflanzlichen Küche liegt und viele ihrer Rezepte daher nicht vegan sind, empfinde ich Jessis kulinarische Abenteuer immer wieder als spannende Inspiration, die mich anregt, rezepte- und zutatentechnisch in neue Richtungen zu denken. (Ich werde demnächst auf jeden Fall veganisierten Baumkuchen machen!) Und weil Jessi anlässlich ihres ersten Blog-Geburtstages zu einer Blog-Parade aufgerufen hat, möchte ich dieses Geburtstagskuchenrezept, das ich auf dem offline-Geburtstag meiner Schwester getestet habe, widmen. Dieser Geburtstagskuchen erfüllt alle Erwartungen, die ich persönlich …

Fruchtiger Schoko-Kokos-Kuchen

Noch nie war ich mir so unschlüssig, wie ich meine neue Kreation denn nun benennen soll. Thematisch passt der Kuchen in die Weihnachtszeit, seine Hauptkomponente ist unbestreitbar Kokos – allerdings vereint er die Geschmäcker und Aromen verschiedenster Früchte in sich. Mit Aprikose, Cranberry und Granatapfel kommt hier winterliches Wohlgefühl auf, das durch die schokoladige Note noch verstärkt wird. Ich gebe euch ja gerne eine kleine Anekdote mit auf den Weg, wie ich zu meinen Rezepten gekommen bin. Dieses Mal ist die Geschichte, die es dazu zu erzählen gibt, allerdings herrlich unspektakulär – denn es gibt schlicht keine. Ich stand in der Küche und habe mir überlegt, dass ich gerne etwas Weihnachtlich-Winterliches backen würde. Und dass es mit Kokos sein müsste – es gab schon so lange nichts mehr, in dem dieses die Hauptrolle gespielt hatte. Und dann hüpften meine Gedanken in Zusammenarbeit mit meinen Händen, die parallel durch die Vorratsschränke kramten, hin und her und sammelten auf ihrem Weg (theoretisch wie praktisch) Zutaten auf, die diese Grundkonzeption eines weihnachtlichen Kokos-Kuchens meiner Ansicht nach gut ergänzen würden. Herausgekommen ist …

Schoko-Nuss-Tarte mit Birnen

Es ist Herbst – beinahe Winter. Und es ist kalt und stürmisch und regnerisch und im Allgemeinen eher ungemütlich draußen. Dafür aber umso wärmer, heimeliger und kuscheliger drinnen. Und was darf in einer ich-kuschle-mich-den-ganzen-Tag-mit-meinem-Lieblingsbuch-in-die-Decke-Stimmung nicht fehlen? Genau: Schokolade. Und davon – bzw. vom Kakao – besitzt der Schoko-Nuss-Kuchen mit Birnen, den ich euch heute ans Herz legen möchte, eine ganze Menge. Überhaupt finde ich die Kombination von Birne und Schokolade umwerfend. Nicht nur, dass beides geschmacklich toll harmoniert – sie passen auch gut zu der kalten Jahreszeit und erfüllen das Bedürfnis nach einem schönen Seelenwärmer-Essen aufs Hervorragendste. Das Rezept Ihr könnt die Tarte natürlich abkühlen lassen – aber ganz ehrlich: frisch aus dem Ofen und demnach noch warm schmeckt doch jeder Kuchen immer noch am besten, oder? Der Schokoboden dieses Kuchens ist – verzeiht die Übertreibung – wirklich ein Traum für alle Schokoholics. Wichtig hierbei ist, dass ihr wirklich wertigen Kakao benutzt und auf gesüßtes Billig-Pulver aus dem Supermarkt verzichtet. Der Unterschied zum Bio-Kakao  könnte nicht spürbarer sein (aber auf die Preisschleuderprodukte solltet ihr generell verzichten – warum, …

Chia-Pudding mit Mokka

Eine meiner großen Lieben ist Chia-Pudding. In allen Variationen. Ich liebe die gelee-artige Konsistenz, die Vielfalt an möglichen Kombinationen und nicht zuletzt die wertvollen nährwerttechnischen Eigenschaften der kleinen schwarzblauen Körnchen. Das wunderbar Praktische an Chia-Pudding: Er kann ganz leicht für unterwegs vorbereitet werden und dient ideal als lange sättigende Mahlzeit. Daher habe ich euch auf diesem Blog auch schon einige Rezepte vorgestellt: Neben dem Grundrezept unter anderem eine Haselnuss-Kokos-Variante, eine schokoladige Kreation, eine sattgrüne Matcha-Variante und eine Komposition mit Banane und Cranberries sowie eine Mischung aus Quinoa und Chia als Power-Frühstück. Heute habe ich eine Inspiration für die Kaffee-Liebhaber* innen unter euch. Die Idee kommt genau genommen nicht zu 100% von mir. Mr. Grünzeug nämlich lugte eines Tages, als ich mir wieder einen meiner Chia-Puddings für den nächsten Tag vorbereitete, über meine Schulter und meinte, warum ich denn nicht mal einen Pudding mit Mokka und Schokolade ausprobieren würde. Das schmeckte bestimmt richtig gut. Das ist mir sofort eingeleuchtet und so habe ich seitdem an einem Rezept gefeilt, dass ein herb-kaffeeartiges Hauptaroma mit der samtigen Süße der …

Avocado-Schoko-Smoothie zum Löffeln

Nach dem Training heute wollte ich eigentlich schnell die schon sehr reife Avocado zu einem gesunden Regenerations-Smoothie verarbeiten. Ich sage eigentlich, weil letztendlich etwas dabei herausgekommen ist, das ich als eine Mischung zwischen Smoothie und Pudding beschreiben würde. Setzt man dem Ganzen noch etwas Stärke hinzu und stellt es für einige Stunden in den Kühlschrank, dann hat man bestimmt leckeres Avocado-Schoko-Mousse. (Das wird an anderer Stelle mal ausprobiert werden.) Für den Moment aber bin ich super-glücklich mit meinem Avocado-Schoko-Smoothie zum Löffeln und gebe euch gerne das Rezept weiter:

Overnight-Milchreis mit Gemüse

Ja, ihr habt richtig gelesen. Es war mal wieder an der Zeit, mutig zu sein. Da meine Experimentierfreude in der Küche (fast) keine Grenzen kennt, habe ich mich an einem Overnight-Milchreis (für den ich sterben würde, seitdem ich ihn entdeckt habe) mit Gemüse anstelle des konventionellen Obstes versucht. Welches Gemüse? – Zucchini. Und bevor ihr augenbrauenrunzelnd Abstand nehmt: Es war echt lecker. Und ein gesunder Start in den Tag ist es obendrein. Warum sollte es – bei genauer Betrachtung – eigentlich auch nicht schmecken? Es gibt schon massenweise Vegane-Brownies-Rezepte oder Brot-Rezepte, die mit Zucchini arbeiten und in denen sich das häufig verpönte Gemüse von seiner wandlungsfähigen Seite zeigt. Bei mir zeigt es sich von seiner Schokoladenseite – aber seht selbst:

Bananen-Schoko-Smoothie

Hallo zusammen! 🙂 Ja, ich gebe es ja zu: Wenn das Jahr sich dem Ende zuneigt, bekomme ich allgemeinen Schoko-Hunger. Ab und zu. Kontrolliert natürlich. Damit das Bedürfnis nach süßen Dingen in geregelte Bahnen gelenkt wird, suche ich immer nach Rezepten, die das Schöne mit dem Gesunden kombinieren. So auch hier: Der Bananen-Schoko-Smoothie schmeckt schön schokoladig-süß, ist aber durch das Kakao-Pulver und den Matcha super-gesund und sicherlich keine Sünde. 😉