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Raw vegan double layer cake

Ist das nicht ein feiner Titel? Auf Englisch hört sich alles gleich viel spannender und appetitanregender an. Anglizismen voran also – und eingeläutet die Serie der besonders cleanen und irgendwie auch schon rohen Rezepte auf diesem Blog. Eigentlich – also wirklich: eigentlich! – hatte ich ja etwas ganz anderes backen wollen. Der ursprüngliche Plan beim Betreten meiner Küche sah vor, einen Rohkost-Cheesecake zu backen. Das ist aber irgendwie nicht so ganz dem Ergebnis entsprechend. Oder umgekehrt: Das Ergebnis entspricht nicht dem Plan. Wie auch immer – herausgekommen ist ein mindestens ebenso leckerer, unglaublich schöner (wie ich, ohne mir mental auf die Schulter klopfen zu wollen, finde) Rohkostkuchen, der schnell gemacht und randvoll mit guten Zutaten ist. Was ich beispielsweise an Rohkostkuchen liebe (so wenige ich bisher davon selbst kreiert habe – da dürft ihr euch auf weitere Experimente freuen, denn ich habe unglaublichen Spaß dabei, diese Farbfeuerwerke zu gestalten) ist, dass sie ohne Mehl und Zucker auskommen. Und nach Belieben vielerlei verschiedene Früchte, Samen und Nüsse darin verarbeitet werden können. Es gibt bei der Gestaltung von …

Fruchtiger Schoko-Kokos-Kuchen

Noch nie war ich mir so unschlüssig, wie ich meine neue Kreation denn nun benennen soll. Thematisch passt der Kuchen in die Weihnachtszeit, seine Hauptkomponente ist unbestreitbar Kokos – allerdings vereint er die Geschmäcker und Aromen verschiedenster Früchte in sich. Mit Aprikose, Cranberry und Granatapfel kommt hier winterliches Wohlgefühl auf, das durch die schokoladige Note noch verstärkt wird. Ich gebe euch ja gerne eine kleine Anekdote mit auf den Weg, wie ich zu meinen Rezepten gekommen bin. Dieses Mal ist die Geschichte, die es dazu zu erzählen gibt, allerdings herrlich unspektakulär – denn es gibt schlicht keine. Ich stand in der Küche und habe mir überlegt, dass ich gerne etwas Weihnachtlich-Winterliches backen würde. Und dass es mit Kokos sein müsste – es gab schon so lange nichts mehr, in dem dieses die Hauptrolle gespielt hatte. Und dann hüpften meine Gedanken in Zusammenarbeit mit meinen Händen, die parallel durch die Vorratsschränke kramten, hin und her und sammelten auf ihrem Weg (theoretisch wie praktisch) Zutaten auf, die diese Grundkonzeption eines weihnachtlichen Kokos-Kuchens meiner Ansicht nach gut ergänzen würden. Herausgekommen ist …

Limetten-Kokos-Pudding

Seit einiger Zeit beschäftigt mich die Herstellung von veganem, gesunden und cleanen Pudding. Sehr sogar. Denn ich esse eigentlich ziemlich gerne von dieser leckeren Dessert-Variante – möchte allerdings nicht auf Fertigprodukte in Pulverform oder bereits fertig vorgekocht zurückgreifen. Daher habe ich mein eigenes Rezept für veganen Pudding entwickelt. Angetestet wurde es bereits im Bratapfel-Kuchen. Seine Vanille-Pudding-Schicht war der eigentliche Auslöser für meine Suche und schlussendliche Entwicklung eines eigenen gelee-artigen und gesunden Puddings. „Was machen wir eigentlich mit den Limetten?“, ließ sich Mr. Grünzeug gestern Abend vernehmen. Das sind dann Momente, in denen mir in Sekundenbruchteilen unzählige Rezeptmöglichkeiten durch den Kopf schießen, bis die Bilderflut irgendwann bei einer von ihnen stehen bleibt. Diesmal: „Limettenpudding. Vielleicht mit Kokos?“ (Mr. Grünzeug liebt Kokos.) Gedacht, gesagt, getan. Das Rezept Das Schöne ist: Die selbstgemachte Alternative zu Fertigprodukten aus dem Supermarkt ist (mal wieder) äußerst einfach und schnell hergestellt. Ihr braucht wirklich nicht viele Zutaten und nur wenig Zeit. Und belohnt werdet ihr mit einem herrlich fruchtig-exotische-Erinnerungen-weckenden Pudding, den ihr selbst gemacht habt und der einen schönen, dominanten Limettengeschmack besitzt, der …

Mango-Kokos-Lassi

Ich bin auch kein perfekter Mensch. Denn manchmal, manchmal passiert es mir doch – entgegen aller Vorsätze, möglichst saisonal einzukaufen: Die Mango (oder irgendein anderes exotisches Obst und/oder Gemüse) landet im Einkaufskorb. Das passiert meistens dann, wenn ich schon eine Weile abstinent war und nun doch wieder das Bedürfnis nach einem Hauch Sommer habe. Denn was verkörpern diese wunderbar prachtvoll gefärbten und in Form schön anzusehenden Früchte mehr als das: Sonne, Exotik, ein warmes Lüftchen, Faulenzertum, Meer und Strand? Gerade jetzt, wo es regnerisch, grau und kalt zu werden beginnt, möchte ich mir ab und zu einen kleinen Flashback in die sonnige Zeit erlauben. Daher siegt in solchen Fällen dann doch das kulinarische Bedürfnis gegenüber dem schlechten Gewissen. Und der versprochene Hauch Sommer ist da: Auch wenn auf den ersten Blick gar nicht so viel Kokos im Getränk zu sein scheint – ihr werdet ihn sehr dominant herausschmecken, glaubt mir. Dieser Lassi ist perfekt, um noch einmal die lauen Sommerabende Revue passieren zu lassen. Ich wünsche euch einen guten Kokos-Appetit! ❤ Geht euch das eigentlich auch manchmal …

Chiapudding mit Haselnuss und Kokos

Nach einigen Tagen Chia-Pudding-Abstinenz war es mal wieder Zeit für eine neue Variante. Diesmal habe ich eine Komposition mit Haselnuss und Kokos ausprobiert, zu der mich Mel von gourmetguerilla inspiriert hat. Vor Kurzem habe ich ihren wundervollen Blog entdeckt, der vor Kreativität und Vielfalt beinahe aus allen Nähten zu platzen scheint und einige hochinteressante vegane Rezepte enthält. Einen Besuch in ihrem kleinen Koch- und Backparadies kann ich euch nur empfehlen – ich habe mir bereits fleißig einige Rezepte notiert und ihr werdet mit Sicherheit nicht das letzte Mal von ihr auf diesem Blog gehört haben. Ihr Rezept habe ich nur minimal abgewandelt, weil ich es, so wie es auf ihrem Blog stand, schon perfekt fand. Das Rezept Dieser Pudding ist nicht ganz so süß – das mag ich aber zwischendurch recht gerne. Vor allem bei diesem Rezept schmeckt man so besonders schön die Nuss-Kokos-Note heraus. Falls ihr eher zu den Süßmäulchen gehört, gebt einfach etwas mehr Agavendicksaft hinzu. Die Konsistenz des Puddings ist sehr kompakt – eben richtig pudding-mäßig. Wer es aber lieber etwas flüssiger mag, …

Amaranth-Joghurt-Pop nach Attila

Ich habe euch ja kürzlich Vegan for Starters vorgestellt und meine Rezension mit der Bemerkung über ein künftiges Ausprobieren der Rezepte geschlossen. Ein kurzer Blick in das Buch verriet mir auch gleich, welches der vielen, bunt bebilderten und lecker aussehenden Ideen als erstes in die Tat umgesetzt werden würde: Der Amaranth-Joghurt-Pop. Ich liebe joghurtbasiertes Frühstück und kam daher nicht an dieser Kreation, die Attila selbst als „Liebling aller“ bezeichnet, vorbei. Natürlich kam ich ebenso wenig daran vorbei, das Originalrezept etwas umzuwandeln und meinen Wünschen anzupassen. Das, was bei mir herausgekommen ist, präsentiere ich euch im folgenden Rezept.

Raffaello-Traum-Frühstück

Ja, der Titel lässt einem schon das Wasser im Munde zusammenlaufen, nicht wahr? Mir ging es jedenfalls bei der abendlichen Zusammenstellung dieser Overnight-Variante so. Am liebsten (und wenn die Konsistenz der Reisflocken es zugelassen hätte) hätte ich alles sofort verspeist, so unverschämt lecker ist dieses Frühstück, das ich euch heute präsentieren darf. Die Zusammenstellung der Zutaten lag eigentlich nahe: Die letzten deutschen (und dementsprechend sündhaft teuren) Erdbeeren waren im Supermarkt erstanden worden und wollten ihrem Saisonende entsprechend eine würdige Verarbeitung erfahren. Und dann fiel mir ein, dass ich schon so lange nichts mehr mit Kokos gemacht habe. Wobei ich Kokos liebe. Genauso wie Erdbeeren. Und schon war das Rezept geboren. Genießt und schwelgt im Kokos-Traum! ❤

Kokos-Schoko-Bällchen mit Chia

Man wird es sicherlich schon bemerkt haben: Ich bin ein riesengroßer Fan von Chia. Die kleinen proteinreichen Samen landen bei mir irgendwie überall: Im Smoothie, im Müsli, in Overnight Oats und natürlich auch im Gebäck. Sonntags ist bei mir  traditionell Back-und-in-der-Küche-werkel-Tag. Heute wollte ich wieder backen, da der letzte Kuchen sich bereits vor einigen Tagen in unsere Bäuche verabschiedet hatte. Ich wollte „irgendwas mit Kokos“ machen. Und dieses „Irgendwas“ sollte klein und handlich sein – häppchenartig gewissermaßen. Aus dem Stegreif fielen mir da nur Kokosmakronen ein – dumm nur, dass zur Herstellung eine Menge Eiweiß benötigt wird, das für mich natürlich ausgeschlossen ist. Also musste eine Alternative her: Chia! Als diese Alleskönner-Samen als Bindemittel gefunden waren, war es gar nicht mehr schwer, die anderen Komponenten des Rezepts nach und nach zusammenzustellen. Wie gesagt: Ich werfe zusammen und schaue, was passiert. Das heutige Ergebnis: Sündige kleine Kokos-Schoko-Bällchen.