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Mittelalter in vegan: Dinkelbrot nach Hildegard von Bingen

Wart ihr auch schon lange auf der Suche nach einem fluffigen Dinkelbrot, das dem konventionellen, aber leider viel zu ungesunden Weißbrot Konkurrenz machen könnte? Dann hat diese Suche jetzt ein Ende. Ich habe euch bereits von der Heiligen Hildegard von Bingen erzählt – und wir haben auch schon ihr Habermus und ihre Nervenkekse kennengelernt. Das Besondere an beiden Rezepten ist, dass die Basis stets Dinkel ist – das Getreide, dem Hildegard vollkommen vertraut und dem sie heilende Kräfte zugeschrieben hat. In Zeiten, in der Brot eines der Hauptnahrungsmittel in allen Bevölkerungsschichten war, verwundert es ferner nicht, dass die Heilige Hildegard sich auch mit dem Brotbacken beschäftigt und ein Rezept für locker-leichtes Dinkelbrot entwickelt hat. Das Rezept Ihr habt es sicher schon bemerkt: Dieses Brot ist gewissermaßen das absolute Gegenteil zu dem doch sehr schwer zu knetenden und kompakten Kranzbrot. Denn kneten müsst ihr hier überhaupt nicht und das Endergebnis ist herrlich aufgegangen und wunderbar fluffig. In Kombination mit der Guglform erinnert das Brot wirklich durch die Konsistenz ein bisschen an einen Kuchen. Und schmeckt wunderbar …

Warmer Kürbisstampf mit Granatapfelkernen

Ihr kennt sie bestimmt auch – die Tage, an denen man besser im Bett geblieben wäre, weil einfach alles schiefläuft. So einen Tag habe ich heute. Bereits Minuten, nachdem ich den ersten Fuß unter der Bettdecke vorgestreckt hatte, reihte sich ein Ärgernis an das nächste. Und die beste Waffe, um so einem Tag entgegenzutreten, ist Soulfood. Also so richtig leckeres Essen. Und da im Moment gerade Kürbis-Hochsaison ist, habe ich selbstredend immer ein Exemplar zuhause. Meistens Hokkaido – dieser ist mir der liebste. Und meistens ist dieser Hokkaido ein kleineres Exemplar, sodass er genau für ein Ein-Personen-Gericht ausreicht. (Mr. Grünzeug ist beim besten Willen nicht zum Verzehr von Kürbis zu animieren – egal, wie kunstvoll und schmackhaft ich die Gerichte gestalte.) Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich auf die Idee gekommen bin, analog zum geliebten selbstgemachten Kartoffelstampf zum Mittag einen Kürbisstampf zuzubereiten. Aber so weit weg liegt dieser Gedanke eigentlich nun auch nicht. Die Granatapfelkerne fanden ihren Weg in den Kürbis-Brei, weil vom Frühstück noch ein halber Granatapfel im Kühlschrank seiner weiteren Verarbeitung …

Schnelles Rote-Bete-Süppchen

Es passt gerade so gut zum Thema Smoothies-Löffeln: Mittags besteht mein Essen fast zu 100% aus Obst und Gemüse – einem Smoothie also. In der Regel. Heute habe ich die konventionelle Smoothie-Variante, die aus Mixen und Sofort-Trinken besteht, verfeinert, indem ich einen Zwischenschritt eingebaut habe: das Erhitzen. Und tatsächlich: Aus dem Smoothie wurde ein Süppchen. Abgeschaut habe ich mir diesen Trick bei Deliciously Ella. Auch das Rezept ist im Wesentlichen von ihr übernommen – ich habe lediglich drei kleine Abwandlungen eingefügt und die Durchführung etwas verändert: Statt alle Zutaten in den Entsafter zu geben, habe ich sie kurzerhand püriert. Daher unterscheiden sich auch die Endprodukte: Wo Ella einen warmen Saft für zwischendurch kreiert hat, habe ich eine sättigende Mittagssuppe produziert.  Über das Ergebnis bin ich verblüfft: Aus so wenigen und saisonalen Zutaten kann so schnell und unkompliziert eine leckere und leichte Mittagsuppe gezaubert werden, die gleich auch noch den Vorteil mitbringt, schön von innen zu wärmen (was ein „normaler“ Smoothie nicht leisten kann). Man könnte jetzt natürlich darüber philosophieren, ob es sich hierbei wirklich um eine …

Tomaten-Erdnuss-Suppe

Die aufmerksamen Leser* innen unter euch werden sich jetzt fragen: Warum noch eine Tomatensuppe? Gab es nicht erst ein Tomatensuppen-Rezept? Und ihr hättet recht. Aber ich finde, es gibt so viele leckere Tomatensuppen-Varianten, dass man gar nicht weiß, welche man zuerst ausprobieren soll. Und Suppen gehen doch irgendwie immer: Leicht, schnell, gesund und lecker stehen sie zumindest bei uns regelmäßig auf dem Tisch. Vor allem, wenn es draußen kälter wird, steigt das Bedürfnis nach den leckeren Bauchwärmern. Diese Tomatensuppen-Version ist von dem gleichnamigen Rezept im Kochbuch „Vegan für Faule“* inspiriert – ich habe das Rezept unseren Bedürfnissen entsprechend (mal wieder) abgeändert und präsentiere euch nun eine scharf-würzige Tomatensuppe, die euch in kalten Tagen perfekt wärmt. 🙂 * Dieses Kochbuch kann ich euch übrigens wärmstens empfehlen – haufenweise schnelle und einfache Gerichte, die aus Zutaten bestehen, die jeder und jede von euch zuhause hat.

Brokkoli-Smoothie

Hallo zusammen! 🙂 Ich habe mir ja vorgenommen, mehr Brokkoli zu essen. Schon seit einer ganzen Weile. Aber irgendwie – ich weiß nicht genau, aus welchem Grund – habe ich es bisher nicht geschafft, ihn dauerhaft erfolgreich in meinen Speiseplan zu integrieren. Dem guten Vorsatz Willen ist bei dem letzten Wochenend-Einkauf wieder ein grünes Wunderwerk in meinem Einkaufskorb gelandet und wartete im Kühlschrank seither auf seine Bestimmung. Die mir bis heute allerdings gar nicht klar war. Und da habe ich nach dem Training nach Zutaten für einen sättigenden und langanhaltend powernden Smoothie gesucht.

Kürbis-Salat mit Pfifferlingen

Hallo zusammen! 🙂 Ich habe wieder ein neues Lebensmittel für mich entdeckt: den Kürbis. Dieser wurde von mir bisher äußerst stiefmütterlich behandelt und war so gut wie gar nicht Bestandteil meiner Küche – bisher. Heute wollte ich – mit den besten Absichten – den Kürbissalat to go aus Vegan for Starters nachkochen. Ich bin genau bis Schritt 3 gekommen. Danach habe ich mal wieder alles anders gemacht als es im Rezept vorgegeben war. Das lag unter anderem darin begründet, dass ich von meiner Pfifferling-Premiere noch einige dieser extravaganten Pilzchen im Kühlschrank hatte, die natürlich verarbeitet werden wollten. Da ich mich damit dann sowieso schon weit, weit vom Ursprungsrezept entfernt hatte, habe ich kurzerhand mein eigenes kreiert. Aber ohne Attilas Kochbuch wäre ich nie auf die Idee gekommen, Kürbis im Ofen anzubacken. Himmlisch! Irgendwie habe ich mich an gebackene Kartoffel erinnert gefühlt – und in Kombination mit den Pfifferlingen gaben sie dem Salat die nötige Herzhaftigkeit, um für ein gesundes und sättigendes Abendessen die Hauptrolle spielen zu können.

Papaya-Smoothie

Hallo zusammen! 🙂 Um ehrlich zu sein: Vor ein paar Tagen habe ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Papaya gegessen. Ohne Witz. Ich schreibe die Tatsache, dass ich nun doch endlich in den Genuss dieser tollen Frucht gekommen bin, der veganen Ernährung zu. Seitdem ich mich rein pflanzlich ernähre, laufe ich mit ganz anderen Augen durch den Einkaufsladen (genauer gesagt: mit Tunnelblick – denn außer der Obst- und Gemüseabteilung interessiert mich dort im Moment herzlich wenig). Und als ich dann auf einmal diese knallgelbe Frucht sah, wollte ich wissen, um was es sich handelte. Angeschaut, eingekauft, ausprobiert. Natürlich musste ich mich erstmal schlau machen: Was ist eigentlich drin in so einer Papaya? Wozu ist sie in einer gesunden Ernährung gut? Ich habe ziemlich schnell festgestellt: für so einiges. Zunächst einmal soll sie mit 13 kcal auf 100g das kalorienärmste Obst überhaupt sein. Und dann ist sie auch noch die reinste Mikronährstoff-Bombe: Sie enthält auf 100g mehr Vitamin C  als Zitrusfrüchte und Kiwis (90mg), doppelt soviel Kalium wie Bananen (211mg) und bereits 13% des Magnesium-Tagesbedarf (41mg).* Der Smoothie, den ich …

Gemüse-Türmchen

Hallo zusammen! 🙂 Mit dem heutigen Rezept habe ich die bereits erwähnte Lauchschwemme in unserer Küche überwunden und gleichzeitig ein neues, leckeres Gericht auf den Abendbrot-Tisch bringen können. Dazu muss gesagt werden: Ich wurde heute dekadent. Ich habe nämlich gestern auf dem städtischen Wochenmarkt im Vorbeigehen spontan das so ziemlich teuerste Lebensmittel gekauft, das ich jemals besessen habe: Pfifferlinge. Etwas mehr als ein halbes Pfund haben mich sage und schreibe 10€ gekostet. Dementsprechend ehrfürchtig habe ich das heutige Abendessen zubereitet. Vor allem, weil ich noch nie in meinem Leben Pfifferlinge gegessen hatte. Ihr habt richtig gelesen! Es war also eine doppelte Premiere, die auf unseren Tellern heute stattfand. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen. Ich bin nicht mit einem speziellen Rezept an die Aufgabe herangegangen, etwas Schmackhaftes und Leichtes aus diesen teuren Pilzchen zu zaubern. Die Inspiration zu dem, was dann letztendlich daraus geworden ist, kam mir beim Kochen ganz von selbst. Und ich darf verraten: Das Ergebnis hat mich (und Mr. Grünzeug) sehr überzeugt! 🙂

Leichte Lauch-Pizza

Hallo zusammen! 🙂 Im Moment herrscht in unserer Küche Lauchschwemme. Daher bin ich ständig auf der Suche nach kreativen Ideen zur Verarbeitung dieses leckeren Gemüses. Und dann fiel mir auf: Wir hatten doch schon so lange keine Pizza mehr. Aber auf so eine richtig deftige, käsealternativen-strotzende Variante hatten weder ich noch mein Lieblingsomnivor Lust. Daher habe ich flugs eine kalorienarme, frische und leckere Interpretation herbeigezaubert – die auch am selben Abend fast ganz aufgefuttert wurde. Ihr braucht wirklich nicht viel für die Lauch-Pizza und das Geschmackserlebnis ist trotzdem einmalig.