Alle unter no bake verschlagworteten Beiträge

Raw vegan double layer cake

Ist das nicht ein feiner Titel? Auf Englisch hört sich alles gleich viel spannender und appetitanregender an. Anglizismen voran also – und eingeläutet die Serie der besonders cleanen und irgendwie auch schon rohen Rezepte auf diesem Blog. Eigentlich – also wirklich: eigentlich! – hatte ich ja etwas ganz anderes backen wollen. Der ursprüngliche Plan beim Betreten meiner Küche sah vor, einen Rohkost-Cheesecake zu backen. Das ist aber irgendwie nicht so ganz dem Ergebnis entsprechend. Oder umgekehrt: Das Ergebnis entspricht nicht dem Plan. Wie auch immer – herausgekommen ist ein mindestens ebenso leckerer, unglaublich schöner (wie ich, ohne mir mental auf die Schulter klopfen zu wollen, finde) Rohkostkuchen, der schnell gemacht und randvoll mit guten Zutaten ist. Was ich beispielsweise an Rohkostkuchen liebe (so wenige ich bisher davon selbst kreiert habe – da dürft ihr euch auf weitere Experimente freuen, denn ich habe unglaublichen Spaß dabei, diese Farbfeuerwerke zu gestalten) ist, dass sie ohne Mehl und Zucker auskommen. Und nach Belieben vielerlei verschiedene Früchte, Samen und Nüsse darin verarbeitet werden können. Es gibt bei der Gestaltung von …

No-bake-Brownies mit Kokosmilch

Wenn der Besuch sich ankündigt und ihr keine Zeit habt, den Ofen anzuwerfen und komplizierte Keks- oder Kuchenrezepte zu verwirklichen – was macht ihr dann? Auf eine erprobte Alternative zurückgreifen? Womöglich sogar auf Fertigprodukte? Das muss nicht sein. Es gibt so viele leckere und gesunde süße Sünden, die ihr blitzschnell und ohne besondere Schwierigkeiten zaubern könnt und die so gut schmecken, dass selbst (Schwieger-)Mama Augen machen wird! Einige der schnellen Rezepte lauten manchmal so: Man nehme eine Rolle Fertigblätterteig, schmiere Schokocreme drauf – fertig. Doch ich finde, auch das muss nicht sein. Denn obwohl das gerade grob umschriebe Schnecken-Rezept vielleicht schnell geht, sieht „gesund“ in meinen Augen immer noch anders aus. Aber auch gesunde Rezepte gibt es in Hülle und Fülle. Und diese haben meist folgende Eigenschaften gemeinsam: Sie sind rohvegan. Sie sind verdammt lecker. Sie benötigen keinen Ofen – dafür aber einen Kühlschrank. Sie bestehen aus guten Zutaten. Solche „guten Zutaten“ sind in der Regel unter anderem folgende (die ihr darum auch immer im Haus haben solltet): Datteln, Feigen oder andere Trockenfrüchte Cashews oder andere …

Roh-vegane Alfajores und eine Literaturempfehlung

Ich habe mich verliebt. In das Weihnachts-Plätzchen-Backen, in die freudig-warme Stimmung, in die kuscheligen Winterabende. In das gedimmte Licht, in den Duft, der durch die ganze Wohnung zieht und wahlweise Zimt, Mandeln und andere tolle Aromen beinhaltet. In meine Kuscheldecke. In meinen Lieblingssessel. Und in ein Magazin, das ich vor Kurzem (vor etwa einem Monat) für mich entdecken durfte und das ich euch wärmstens ans Herz legen möchte: das Veggie-Journal. Ich habe nun bereits zwei Ausgaben verschlungen – ein anderes Wort trifft es nicht besser – und war bereits von der ersten Ausgabe so angetan, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Doch bevor ich euch eine Lektüreempfehlung ausspreche, muss ich mir meiner Sache sehr sicher sein. Daher habe ich noch einen weiteren Monat – und damit eine weitere Ausgabe – gewartet. Da mich die aktuelle aber ebenso von ihrer Qualität überzeugt hat, lest ihr hier nun meine absolute Kaufempfehlung. Ich habe euch vor einiger Zeit ja bereits das veganmagazin vorgestellt (das mich in Qualität und Aufmachung übrigens ebenfalls sehr überzeugt …

No bake Quinoa-Cookies

Quinoa ist etwas Feines. Das von der westlichen Welt neuentdeckte Pseudo-Getreide aus den Anden hat es nicht nur nährwerttechnisch in sich, sondern auch bezüglich seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Meist wird er hierzulande herzhaft genossen (zum Beispiel in Brötchen), was sich bei dem nussig-erdigen Geschmack auch anbietet. Wie sieht es aber mit der süßen Variante aus? Zum Beispiel mit Quinoa-Cookies? Als ich heute in der Küche stand und gerne etwas backen wollte, weil die Apfel-Mandel-Muffins mit Chia gerade zur Neige gegangen waren, sauste mir durch den Kopf, dass ich schon lange nichts mehr mit Quinoa gemacht hatte. Da ich auf eine ausgewogene Ernährung achte und weiß, dass das Pseudogetreide wichtige Nährstoffe (gerade für Veganer* innen) bereitstellt, habe ich mich kurzerhand daran versucht, beide Elemente – Backen und Quinoa – miteinander zu verbinden. Das war erstaunlich leicht und nach kurzer Zeit hatte ich kleine, schmackhafte Leckerbissen vor mir auf dem Tisch liegen: Quinoa-Cookies. Und das Beste daran: Gerade, als ich den Backofen vorheizen wollte, probierte ich etwas von dem Teig – und stellte fest: Das Backen ist hier …

Raw Energy Balls

Raw Energy Balls sind nährwerttechnisch eine tolle Sache. Vor allem für Sportler (und insbesondere jene, die sich vegan ernähren) stellen sie eine hervorragende Versorgung während und nach anstrengenden Trainingseinheiten sicher. Inspiriert, einen eigenen Raw-Baking-Versuch zu unternehmen, hat mich dieser Post von Berenike. Auf ihrem Blog violaeatsvegan habe ich schon die ein oder andere tolle Anregung gefunden, die noch auf meiner imaginären „Möchte-ich-nachmachen“-Liste steht. Als ich ihr ebenso einfaches wie geniales Rezept umgehend zuhause nachgemacht hatte, hatte ich Feuer gefangen. Das musste doch noch mit anderen Zutaten erweiter- und kombinierbar sein! Das Grundrezept habe ich daher in einem ersten (gelungenen) Versuch um einige Komponenten erweitert. Das Ergebnis sind kleine Superfood-Bällchen, die euch entweder durch ein anstrengendes Training oder einen ebenso harten Tag bringen können. Ich wünsche euch wie immer gutes Gelingen und guten Appetit! ❤