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Frohe Weihnachten! Und ein weihnachtliches Dessert

Ein weihnachtliches Schokoladen-Kuchen-Dessert, das nicht mehr Pudding, aber auch noch nicht ganz Kuchen ist. Mit Granatapfelsoße. Fertig in 20 Minuten. Hört sich das nicht toll an? Ich finde, das hört sich prima an. Vor allem, wenn ich bis jetzt noch so gar keine Idee haben solltet, was ihr heute Abend euren lieben Gästen als Leckerei nach dem Weihnachtsessen servieren möchtet. Es gibt ja auch so viele tolle Rezepte, dass man sich im stundenlangen Suchen, Stöbern und Abspeichern wirklich verlieren könnte. Zum Beispiel auf der Seite twoodledrum. Die liebe Carola hat mich eingeladen, dieses Jahr beim veganen Adventskalender, der in ihrer Internet-Heimat stattfindet, teilzunehmen. Ihr könnt euch ausmalen, wie begeistert ich war und noch immer bin! Natürlich bin ich dieser lieben Einladung gerne gefolgt. Carola veranstaltet jedes Jahr einen veganen Adventskalender und dieses Jahr  dreht sich alles um das vegane Weihnachtsmenü. Zu diesem Anlass habe ich nun das eben erwähnte weihnachtliche Dessert kreiert, mit dem ich hoffe, dass ihr euren Lieben eine Freunde bereiten könnt. Ich möchte auch an dieser Stelle nicht viel verraten – außer: Mr. Grünzeug und mir hat es hervorragend geschmeckt und wir …

Kleine Dattel-Walnuss-Kuchen

Wenn ihr an Herbst und Winter denkt, woran denkt ihr da – kulinarisch gesehen?Mir fällt als allererstes Schokolade ein – in Form leckerer Schokokuchen und heißen Kakaos. Diese kann es allerdings nicht immer auf dem Nachmittagstisch geben. Meine nächste Assoziation heißt: Trockenfrüchte. Und: Nüsse. Obwohl ich Datteln, Feigen und Aprikosen in getrockneter Form mittlerweile das ganze Jahr über esse, haben sie für mich in der kalten Jahreszeit einen besonders hohen kulinarischen Stellenwert. Vielleicht liegt das an der Tradition der winterlichen Früchtebrote, die wir in den unterschiedlichsten Ländern vorfinden und die gerade zur Vorweihnachtszeit Saison hat. Vielleicht aber auch an dem Überbleibsel aus vergangenen Jahrhunderten, das uns daran erinnert, wie reichhaltig und nährstoffreich (und praktisch auf langen Reisen) getrocknete Früchte sein können. Für Nüsse gilt Ähnliches: Nur eine Handvoll von ihnen reicht aus, um den Tagesbedarf an entsprechenden Nährstoffen zu decken – so reichhaltig sind sie. Eine Kombination der beiden winterlichen, weil energiereichen und lebenserhaltenden Zutaten ist daher eigentlich offensichtlich und war in der Küche der Grünzeugs nur eine Frage der Zeit. (Geschehen ist diese Kreuzung bereits …

Mini-Madeleines mit Zitrone und Chia

Seid ihr auch schon im Plätzchen-Back-Marathon? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Es ist nicht einmal mehr eine Woche hin, dann beginnt das Weihnachtsfest Und damit steht dann auch die liebe Verwandtschaft – vor der Tür. Sowohl ihr als auch eure Keks-Dosen sollten darauf vorbereitet sein. Selbstgemachtes kommt von Herzen Nein – ganz so dramatisch ist es mit Sicherheit nicht. Doch es ist schon ein schönes Gefühl, den Gästen selbstgebackene, mit Liebe produzierte Plätzchen anstelle der Supermarkt-Lebkuchen reichen zu können, oder? Mich macht es auf jeden Fall immer besonders stolz, auch Plätzchen in kleinen Präsentkörbchen an Weihnachten zu verschenken. Nicht nur, dass dieses Geschenk dann wirklich von Herzen kommt – es ist auch umweltfreundlich, tierleidfrei (weil natürlich stets vegan) und: Ihr könnt euch sicher sein, dass es nützlich ist und von der beschenkten Person wertgeschätzt wird – denn wer isst denn nicht gerne Kekse? Von daher mein Plädoyer: Verschenkt dieses Weihnachten süße Kleinigkeiten aus der Küche! Ob Plätzchen, Pralinen, selbstgemachte Schokolade oder Krokant – ein schöneres, persönlicheres Präsent werdet ihr auch in dem tollsten Kaufhaus nicht finden! …

Glutenfreie Shortbreads mit Schokolade

Shortbreads oder auch Shortbread ist wahrscheinlich das klassische Gebäck Großbritanniens überhaupt. Seit Generationen werden sie zur Tea-Time gereicht. Wer trockenes Gebäck mag, ist hier also genau an der richtigen Adresse.  Diese Kekse sind eine Überraschung für Mr. Grünzeug. Wir haben uns nun ein paar Tage nicht gesehen und leiden selbstredend ein wenig darunter. Und da ich weiß, dass bei Mr. Grünzeug nichts über trockenes Gebäck und trockenen Kuchen geht, habe ich beides für ihn gebacken (der entsprechende Kuchen ist eine Torta Caprese, von der es demnächst ebenfalls ein veganes und gesundes Rezept hier geben wird). Falls ihr auf der Suche nach einem Keks seid, den ich auch prima zur Weihnachtszeit backen könnt und der ein bisschen aus der traditionellen Reihe der Weihnachtsbäckerei herausfällt und gleichzeitig eigentlich wunderbar hineinpasst: Hier habe ich für euch das Rezept für glutenfreie und gesunde Shortbreads. Und weil besonders in der kalten Jahreszeit nichts ohne Schokolade geht: mit Schoko-Stückchen. Hach! ❤ Das Rezept Ich muss gestehen: Meine Shortbreads sind direkt nach dem Herausnehmen aus dem Ofen nicht so mürbig-krümelig, dass sie euch zwischen …

Glutenfreier Gewürzkuchen

Es ist soweit: Weihnachten steht praktisch vor der Tür! Leider sind die meisten Teller zur Vorweihnachtszeit und auch am Weihnachtsabend nach wie vor mit tierleid-behaftetem Essen gefüllt. Für euch habe ich nun eine Alternative, welche die weihnachtliche Kaffee-Tafel ohne Leid, Schmerzen und Tod, sondern mit Liebe ziert. Fühlt euch eingeladen, dieses Rezept für eure Lieben nachzubacken und leuchtende Augen unter dem Weihnachtsbaum oder vor dem Adventskranz zu zaubern! Ich muss zugeben, dass ich auf dieses Rezept ziemlich stolz bin. Wirklich. Vielleicht kennt ihr das, wenn ihr selbst foodbloggt oder für euch zuhause eigene Rezepte entwickelt: Man hat viele Erfolge zu verbuchen, nachdem man sich eine gewisse Erfahrung angeeignet hat, aber auch einige Missschläge zu verkraften. Und dann sind da die Rezepte, in die ihr euch sofort verliebt. Die auf Anhieb perfekt gelingen. Und euch mit einem Dauerlächeln durch die Küche tänzeln lassen. Ein solches Rezept ist dieser Gewürzkuchen. Das Rezept Dieser Gewürzkuchen strotzt nur so vor guten Zutaten: Kokosöl anstelle von Margarine (oder noch schlimmer – und ethisch hier nicht einmal vertretbar: Butter), Zuckerrübensirup und Datteln anstelle von Industriezucker, Aronia-Beeren für …

Marzipan-Mohn-Kuchen

Jetzt in der Weihnachtszeit gibt es nichts Schöneres, als nach einer anstrengenden Woche einen gemütlichen Backtag einzulegen. Stundenlang wird dann in der Küche Grünzeugs experimentiert und abgeschätzt, verworfen, ergänzt und genascht (natürlich muss direkt danach die obligatorische Sporteinheit eingelegt werden). Und was gibt es, das besser zur Vorweihnachtszeit passt, als ein würzig-fruchtiger Kuchen? Mr. Grünzeug und mein Blog Heute muss ich dazu allerdings noch einige Vorbemerkungen machen. Und zwar geht es um die Rolle von Mr. Grünzeug. Diese ist für die Existenz und Kreativität dieses Blogs nicht zu unterschätzen. Was leistet Mr. Grünzeug für diesen Blog? Zunächst war seine Beteiligung eher passiv-zurückhaltend: „Ja, ein Blog ist eine schöne Sache und solange du Spaß daran hast – warum nicht?“ In letzter Zeit rückt er allerdings vor allem beim Rezepte-Kreieren immer mehr in den Vordergrund. Denn ihr müsst wissen: Mr. Grünzeug ist ein echter Gourmet. Was er alles aus den kompliziertesten Gerichten herausschmeckt, ist eine beinahe göttliche Segnung für mich und meine veganen Koch- und Backexperimente. Denn sämtliche Werke auf Mehr als Grünzeug müssen erst durch die Mr.-Grünzeug-Prüfung und …

Fruchtige Tannenbäume

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Das ist unbestritten. Doch mögt ihr die schweren, trockenfrüchte-beladenen und zimtigen Gebäcke manchmal wirklich nicht mehr sehen? Und sehnt ihr euch dann nach Keksen, die zumindest etwas weniger mächtig sind? Mir geht es zumindest so. Nach spätestens drei Tagen kann ich keine Stollen, Zimtsterne und dergleichen mehr essen, ohne dass ich mich danach unglaublich beschwert und träge fühle. Denn, Hand auf’s Herz: Auch wenn die Rezepte, die ich euch hier präsentiere, streng vegan sind und sich nach dem Clean Eating richten, heißt das nicht, dass sie kalorienarm wären. Daher ist auch hier – wie bei so vielem Anderen – die Devise: weniger ist mehr. Damit ihr euch und euren Lieben zur nahenden Adventszeit auch kleine Leckereien gönnen könnt, die etwas leichter und bekömmlicher als die restliche Weihnachtsbäckerei sind, habe ich hier ein fruchtiges Rezept für Ausstechkekse für euch. Das Rezept   Durch die Mischung von nussigem Aroma (Cashews) und dem fruchtig-zitronigen Anteil entsteht eine spannende Kombination, die – wie versprochen – nicht so sehr auf den Magen schlägt wie anderes Gebäck. Allerdings kann …

Panforte di Siena

Wann, wenn nicht an Weihnachten und in der Vorweihnachtszeit, ist der passende Moment, über den kulinarischen Tellerrand zu schauen? Denn abseits von den geliebten Lebkuchen, den Engelsaugen und dem Dresdner Stollen gibt es auch in den Küchen anderer Länder inspirierende Weihnachts-Gebäcke zu entdecken. Zum Beispiel in Italien. Genauer: in der Toskana. Noch genauer: in Siena. Was ist Panforte di Siena? Panforte di Siena bedeutet übersetzt: Früchtebrot aus Siena. Und um nichts anderes handelt es sich hier. „Der zu Weihnachten beliebte Gewürzkuchen Panforte aus der toskanischen Stadt Sina ist mit mittelalterlichen Rezepten wie Lebkuchen verwandt. Entwickelt hat er sich aus einer Art Früchtebrot, die nahrhafte und haltbare Speiser für den Winter war. Später wurde das Rezept mit Gewürzen verfeinert, die unter anderem in Sina gehandelt wurden.“ (Quelle: Das Backbuch. Die besten Rezepte aus aller Welt.) Panforte di Siena ist demnach ein reichhaltiger Kuchen, der sich vor allem durch die herzhaft-süße Mischung aus zahlreichen Nüssen und Trockenfrüchten auszeichnet. Das Originalrezept enthält leider sehr viel Honig, der in der veganisierten Version natürlich ersetzt werden muss. Da ich im Moment …

Roh-vegane Alfajores und eine Literaturempfehlung

Ich habe mich verliebt. In das Weihnachts-Plätzchen-Backen, in die freudig-warme Stimmung, in die kuscheligen Winterabende. In das gedimmte Licht, in den Duft, der durch die ganze Wohnung zieht und wahlweise Zimt, Mandeln und andere tolle Aromen beinhaltet. In meine Kuscheldecke. In meinen Lieblingssessel. Und in ein Magazin, das ich vor Kurzem (vor etwa einem Monat) für mich entdecken durfte und das ich euch wärmstens ans Herz legen möchte: das Veggie-Journal. Ich habe nun bereits zwei Ausgaben verschlungen – ein anderes Wort trifft es nicht besser – und war bereits von der ersten Ausgabe so angetan, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Doch bevor ich euch eine Lektüreempfehlung ausspreche, muss ich mir meiner Sache sehr sicher sein. Daher habe ich noch einen weiteren Monat – und damit eine weitere Ausgabe – gewartet. Da mich die aktuelle aber ebenso von ihrer Qualität überzeugt hat, lest ihr hier nun meine absolute Kaufempfehlung. Ich habe euch vor einiger Zeit ja bereits das veganmagazin vorgestellt (das mich in Qualität und Aufmachung übrigens ebenfalls sehr überzeugt …

Habt euch lieb! ❤

Es ist soweit: Anfang Dezember. Der Weihnachtsstress geht los. Wir suchen, wir shoppen, wir tigern durch Online- und Offline-Kaufhäuser, um passende Geschenke auf Knopfdruck zu finden, wir versuchen, uns zwanghaft feierliche Stimmung zu erzeugen. Und ganz nebenbei dreht die Welt sich weiter: Flüchtlingsdebatte, Terrorismus, die Rede von „Krieg“ überzieht unsere Gemüter und die adventliche Stimmung mit einem hartnäckigen Grauschleier. In solchen Zeiten ist die Versuchung groß, alles auszublenden und einfach nur an sich zu denken. Wer wollte es einem übel nehmen? Wie können wir reagieren auf all‘ das Unglück, dass via Social Media quasi im Sekundentakt über uns hereinbricht und uns in einer Bilderflutwelle mitreißt? Wer kann es uns verdenken, dass wir abstumpfen, wegsehen und weggehen – unsere eigene kleine Welt schützen wollen? Die Antwort: wir selbst. Auch wenn wir in der anstehenden Weihnachts-Hektik im Organisations-Chaos zu versinken drohen, sollten wir wenigstens für einen Moment innehalten und uns fragen: „Was mache ich hier eigentlich?“ Ich kaufe Geschenke, um diejenigen glücklich zu machen, die eigentlich ohnehin schon alles haben. Ein Dach über dem Kopf, mehr als ausreichend …